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2 Monate

seit meinem letzten Eintrag..
und viel ver?ndert hat sich nicht.

Gerade heute bin ich den ganzen Tag verheult. Nix gelingt, alles geht schief.

Ich bin krank. Dienstag und Mittwoch hatte ich einen richtig verstopften Kopf. Und dann der Husten.. Mannomann... Wenn sich Kettenraucher so sch?tteln und husten, dann gute Nacht. (Ich rauche nicht).

Statt mich auszukurieren versuche ich 2 Kleine Kinder sinnvoll (?) zu besch?ftigen. F?r meine Kinder ist sinnvoll =laut, was meinem Kopf ?berhaupt nicht gut tut.

Ich hab in der letzten Zeit (wie vorher auch) jede Menge gegr?belt und ausprobiert. Wirklich brauchbare Erkenntnisse hab ich aber immer noch nicht. Leider.

Vielleicht hab ich ja die n?chsten Tage noch die Erleuchtung. Die Zeit w?re ja wirklich passend.. so kurz vor Weihnachten... ;-)
16.12.05 16:11


Lang nicht mehr

hier gewesen. Nicht das es nix zu meckern gegeben h?tte. Ich hatte nur keine Zeit.
Daher hab ich auch den Kommentar von K. gerade erst gesehen.
Da ist schon was Wahres dran. Die Frage, warum ich nur das negative sehe, hab ich mir auch schon gestellt. Und ich hab auch eine Antwort. Die ist aber sehr kompliziert und geht bis in meine eigene Kindheit zur?ck. Und da haben wir das Problem.

Ich kann nicht so einfach umschalten. (ich bin zu alt (kleiner Scherz)

Ne, ernsthaft. Ich w?re gerne anders. Nicht jemand anders, sondern selbst anders. Aber ich bin es nicht (noch nicht). Und so lange bin ich eben das was ich bin:
Ein notorischer Schwarzseher. Ein Pessimist.

Wenn man nach s?mtlichen Erziehungsratgebern geht, bin ich nicht mal lebensf?hig. Weil das Leben = Ver?nderung ist. Stillstand gibts im Leben nicht. Alles geht immer weiter, ver?ndert sich. Man kann ja auch nicht zweimal denselben Fluss ?berqueren.

Ich bin aber ein Gewohnheitstier. Wenn ich mich an etwas gew?hnt hab, halte ich daran fest. Habe Angst vor der Ver?nderung. Werde unsicher. Habe Angst Fehler zu machen. Vielleicht einen Fehler, den man nicht wieder korrigieren kann. Male mir die Folgen in den dunkelsten Farben aus und bin noch gebremster. So kommt man nicht voran.

Ich wei? das. Und trotzdem tu ich es immer wieder. Bisher hat es ja nur mich betroffen. Ich allein musste mit den Konsequenzen leben. Jetzt aber habe ich Verantwortung. Und ich muss meine Einstellung ?ndern. Leider bekommt man "richtiges Verhalten", "Mut", "Selbstbewusstsein" und so weiter, nicht mit dem Kind in den Arm gelegt. Das ist ein Lern- ein Ver?nderungsprozess. Womit wir wieder bei meinem Problem w?ren...

Jetzt k?nnte man sagen, stell Dich nicht so an. Jeder macht Fehler. Kann passieren und so schlimm kanns nicht sein.

Ja. Stimmt auch. Aber mein ganzes Leben lang, waren meine Leistungen/Entscheidungen/meine Arbeit und alles was ich tu, immer unzureichend. Nix konnte ich richtig machen. Immer kam ein: .... aber, das und das ist nicht richtig. Das und das h?ttest Du anders machen m?ssen. Sch?n, das Du f?r mich gesp?lt hast, aber den M?ll hast Du nicht rausgebracht. In der Schule: Du kannst Abi machen, aber daf?r musst Du dich richtig anstrengen. Du schaffst allerh?chstens eine drei (o-ton Leher). Auf Arbeit genau das gleiche...
Und jetzt k?nnte man behaupten, das w?re als Ansporn gemeint gewesen.

Ja, genau. Wenn man nie h?rt: Das hast Du gut gemacht. Oh, danke, dass Du an dies und das gedacht hast.

Einfach mal so. Und nicht noch auf einem Fehler rumzureiten. Einfach ein Lob. Sonst nix.

Und wenn nicht dieses "... aber dies und das... " kam, dann hie? es: "das ist ja wohl selbstverst?ndlich. Nu tu nicht so, als h?ttest du wer weiss was vollbracht. "...

Und dieses alles f?hrt dann dazu, dass man sich
a) nix mehr zu traut und
b) wenn man dann mal gelobt wird, das nicht annehmen kann, weil "Ach, das war doch nix. Ist doch selbstverst?ndlich... "

Das war also ein kleiner Einblick in mein Seelenchaos. Und jetzt stehe ich da, weiss selbst nicht, wie man da raus kommt und MUSS aber dringend meinem Kind das RICHTIGE auf den Weg geben, damit es in 30 Jahren nicht auch da sitzt und keine Ahnung hat....

Ich frage mich allen Ernstes, ob nur ich mich so verkorkst f?hle. Wie kommen andere Eltern mit ihren Kindern und ihrem Leben zurecht?? Sind die sorgloser?Oder k?nnen sie vielleicht die Verantwortung mehr an (Gross-)Eltern/Tagesst?tten oder sonst wen abgeben? Na, vermutlich nicht. Denn sonst br?uchte man keine Baby-Klappe und man w?rde sicher auch nicht soviele Babys in Sporttaschen, Schr?nken oder Kellern finden... (Wer macht so?n Sche*ss eigentlich???)

Ich bin sicher: Mit der richtigen Einstellung gibt es bestimmt viiiiiiele sch?ne Sachen, die man mit und durch Kinder erleben kann. Als Pessimist hat man da wenig Chancen...

Hm..
25.10.05 14:13


tjo

nu hab ich einen ellenlangen Eintrag geschrieben, ?ber das Gr?beln seit 4 Uhr, das Heulen den ganzen morgen, mein innerstes und weitere Katastrophen und nun ist er futsch...

ts.

JOu.. und dieser Kurze Eintrag erscheint nat?rlich...

Pah
7.10.05 07:42


verflixt und zugenäht

Eltern sein bedeutet:
nie wieder man selbst sein (vorausgesetzt man weiss wer man ist, ich hab rausgefunden, dass ich es nicht weiss)
nie wieder einen klaren Gedanken zu Ende denken
nie wieder zeit und Ruhe f?r sich
nie wieder etwas planen und
nie wieder dem Plan folgen k?nnen
nie wieder ohne Gr?beln einschlafen
nie wieder friedlich durchschlafen
nie wieder ausgeschlafen aufstehen
nie wieder morgens in Ruhe einen Kaffee trinken (die werden echt von der Kaffeemaschine wach)
nie wieder in Ruhe essen ("ich will das probieren", dabei ist es das gleiche wie auf dem andern Teller)
nie wieder in Ruhe aufs ?rtchen (zielsicher scheppert es genau dann im Nebenzimmer)


Grummel. Ehrlich ich bin total fertig. Ich bin nur am rumraten und zur?ckstecken. Welche Bed?rfnisse haben meine Kinder jetzt, was brauchen sie, was wollen sie.

Was ist mit mir? Verlange ich wirklich so viel, wenn ich morgens in Ruhe einen Kaffee will? Wenn ich mittags in Ruhe mal entspannen will. Ohne zugesabbelt zu werden? Dauernd aufpassen zu m?ssen, da zu sein, zuh?ren, und und und.

Und warum bekommen Kinder auch noch eine Belohnung daf?r, dass sie mir auch noch die letzte freie Minute nehmen?
Und warum m?ssen M?nner immer dann viel arbeiten?
Und warum kann niemand verstehen wie es mir geht?

Ach, ich vergass. Man stellt keine Warum Fragen...

Ich geh dann jetzt mal mein Kind belohnen. Und das schlimmste ist: die merken das nicht mal. Und dankbarkeit darf man ja auch nicht verlangen. bekommt man auch nicht.

Soviel zum Thema heute. es wird leider immer schlimmer. Und immer schlimmer das Gef?hl tats?chlich eine Rabenmama zu sein.
Hurra...
6.10.05 14:48


Zum heulen

ist mir zumute.
Echt.
Es ist nicht leicht, sich selbst einzugestehen, dass man Fehler macht. Es ist noch weniger leicht, sich einzugestehen, dass man sich ?ndern muss. Es ist am schwersten sich selbst in den Popo zu treten und sich zu ?ndern.
Jeden morgen versuche ich es aufs Neue. Das musst Du besser machen, dass musst Du anders machen.
Entsetzlich wie schwer das ist.
Und wisst Ihr was auch schrecklich ist? Sich einzugestehen, dass man wie seine Mutter wird.
Grausam. Jaja.. sie hat gute Seiten (nat?rlich!!) aber eben auch bl?de... und offensichtlich hab ich die auch.
Fr?her durfte ich meine Mutter nicht ansprechen, wenn sie morgens noch keinen Kaffee hatte und nicht mind. eine halbe Stunde in Ruhe eine Zigarette geraucht hat. So wollte ich nicht sein.

Und wenn ich mir das heute angucke?
Ich stehe extra um 6 auf um in Ruhe Kaffee zu trinken (ich rauche nicht *w?rg*), Gedanken zu ordnen und mich darauf einzustimmen, dass ich den Rest des Tages keine Minute mehr f?r mich alleine habe und keine Stille um einen Gedanken zuende zu denken. Ist das nicht grausig?
Und wie schrecklich ist das, dass der Grosse mir allerh?chstens 10 Minuten Zeit l?sst und dann wach wird, den Mini mit wach macht und dann sein Mund anf?ngt wahllos drauflos zu plappern .....

Das geht mir, ehrlich gesagt, total auf die Nerven!!!! Ich weiss nur noch nicht ganz sicher, was mich mehr nervt...

Jedenfalls ist mir zum heulen. Denn (morgenmuffelig oder nicht) ich brauch ab und an auch mal Ruhe. F?r mich. F?r meine Gedanken. Aber da bleibt nix ?brig.
Immer die Kinder zuerst (logisch!), dann der Haushalt (sonst kann man keinen Schritt mehr machen) und meistens beides gleichzeitig, weil die Rabauken mir nicht mal Zeit lassen eine angefangene Arbeit zu beenden. Und wenn doch, dann hab ich vielleicht in der K?che klar Schiff, daf?r ist das Wohnzimmer ein Schlachtfeld.
Da weiss ich aber was mich st?rt. Die Zeitbrocken, die ich zugeworfen bekomme. Ich vermisse es, Zeit zu haben, wenn ich sie brauche. Sozusagen: freie Zeiteinteilung. Immer kommen Bed?rfnisse anderer zuerst. Und dann bleibt nix mehr an Zeit ?brig. Das ist ein Problem (und das ich zum Beispiel morgens am meisten erledigt bekommen w?rde, wenn man mich nur liesse, abends bin ich einfach nur noch fertig.. ). Und ich kann es nicht l?sen. Ein Tag hat nun mal nur 24 Stunden.

Ehrlich, lustig ist das zur Zeit nicht... eher frustrierend. Irgendwelche Tipps??
23.9.05 07:43


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