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Gefangen...

Fr?her, zu Hause, war ich immer ganz froh, wenn meine Mum nicht da war. Ich konnte fernsehen oder nicht, lesen oder nicht, etwas tun oder auch nicht.... Manche Dinge hab ich tats?chlich heimlich getan, weil sie es mir einfach nicht erlaubt haben.
Auch heute tue ich Dinge heimlich. Eigentlich jeden morgen. Ich schleiche durchs Haus, damit meine Kinder nicht wach werden. Ziehe mich mit einem Kaffee im stillen Haus in eine Ecke zur?ck. Als w?re es nicht erlaubt morgens in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Nach der Gr?belei und Analyse der letzten Tage, weiss ich auch ein bi?chen besser, warum das so ist. Allerdings klingt das mehr als merkw?rdig.
Es ist tats?chlich nicht erlaubt. Jedenfalls f?r mich nicht. In meinen Anforderungen an eine "gute" Mutter (wohl eher ?bermutter oder Glucke.. ;-)) kommt es nicht vor, dass diese Zeit f?r sich braucht. F?r einen Kaffee, f?r ihr Hobby. In meiner Idealvorstellung hat die Mama gef?lligst IMMER Zeit f?r ihre Kinder, ist geduldig und macht ihren Haushalt bitte sch?n nebenbei. Wenn keine Zeit f?rs Hobby bleibt: Bitte sehr, dann schafft sie?s eben ab. Sie ist schlie?lich Mutter. Punkt.
Soviel zum Ideal. Davon bin ich meilenweit entfernt. D.h. im ersten Lebensjahr meiner Kinder war ich das nicht. Ich bin nat?rlich immer gesprungen, habe alles f?r sie getan, zu jeder Tages und Nachtzeit. Sie haben es doch gebraucht. Ich konnte sogar dumme Kommentare meiner Mutter abblocken. Sie sagte sowas wie: mach Dich nicht von Deinen Kindern abh?ngig. Ich sagte: Von wem sonst und trug mein Kind weiter nachts hin und her...
Mein Problem ist nicht, dass ich mich viel um meine Kinder k?mmere. Ich ?berfordere mich mit meiner Idealvorstellung von einer Mutter. Ich bewundere alle, die das schaffen: Kinder, Haushalt und sie selbst zu bleiben.
Wenn man allerdings weiss, dass man sein eigenes Ideal nicht erreichen kann, dann ist man einfach frustriert. Und wenn man dann noch unsicher ist, was nun richtig ist (in welchem Mass man Mama ist und in welchem Mass man f?r sich sorgt)... *seufz*
Kann man das verstehen???
30.8.05 07:07


Ein hartes Stück

Ich habs ja geahnt. Ein hartes St?ck Arbeit liegt vor mir. Und heute morgen gings gleich wieder zur Sache.
?tzend, ?tzend, ?tzend.

Schwierig das alles aufzuschreiben.

Meine Anforderungen an mich (haupts?chlich) und an meine Kinder sind einfach zu hoch. Da hei?t es runterschrauben. Und meine Bed?rfnisse muss ich st?rker ber?cksichtigen. Irgenwo muss es einen Mittelweg geben. Aber ich finde ihn nicht...

Und f?r heute hab ich auch schon den Kaffee auf. Verflixt. So war das nicht geplant.

Da gr?belt man und plant man und was kommt dabei raus? Ne tolle Idee aber die Durchf?hrung: geht nicht...

mist, mist, mist....
29.8.05 09:40


Früchte

Hey, die Lekt?re des Buches (und ein Gespr?ch unter Freunden am Freitag) scheinen Fr?chte zu tragen.
Alles in allem ziemlich anstrengend aber trotzdem um einiges entspannter gestaltet sich jetzt unser Familien(all)tag...
Dieses Wochenende waren wir allerdings auch dauernd unterwegs, da fallen viele Spannungspunkte einfach weg.
Ab morgen gehts ja wieder in den Alltag, da wollen wir doch mal schauen, ob die gute Stimmung weiter anh?lt.

Das anstrengenste an der ganzen Situation ist, zu akzeptieren wo der Fehler ist, was der Fehler ist und wie man das beheben kann. Da hab ich jetzt eine Menge zu tun. Mich selbst finden, akzeptieren, rausfinden was mir alles genau wichtig ist (und was nicht) und dabei am Ball bleiben.

Es gibt viel zu tun. Packen wirs an. Schlie?lich gehts hier nicht nur um mich. Sondern um das Wichtigste in meinem Leben:

meine Familie!!!!
28.8.05 16:19


das heutige Problem

Ich hatte gestern abend Besuch. Entsprechend sp?t bin ich ins Bett gekommen. Dort hab ich wieder gegr?belt. Warum es bei uns so unentspannt ist. Warum mein Mann genauso unzufrieden scheint, es leugnet und keine ?nderung in Sicht ist. Warum es mir so schwer f?llt, dieses oder jenes hinzunehmen. Wie es bei mir zu Hause war, warum es so war bzw. was genau war. Nur Rumgegr?bel.

Bis ich endlich irgendwann eingeschlafen bin.

Heute morgen um 4:50 Uhr kam das erste Geschrei von oben. Es war der Mini. Mein Mann war schneller auf als ich. Das ist ganz gut so. Er geht meist ins Kinderzimmer. Legt die Maus (egal ob den Grossen oder den Kleinen) wieder hin. Sucht den Nucki. Sagt etwas wie: Es ist noch viel zu fr?h zum aufstehen, schlaf noch ein bi?chen und geht hinaus. Und? Es herrscht: Ruhe. (manchmal klappt das nicht so einfach, z.b. wenn die Pampers nass ist, Durst etc).
Ganz anders, wenn ich reingehe. Ich mache nicht viel anders. Ausser der Einstellung in meinem Kopf: der schl?ft garantiert nicht. Ich kann jetzt aufstehen und mir den Rest der Nacht hier um die Ohren schlagen. Vorbei die Ruhe. Kaffee trinken kannst Du heute morgen abschreiben.
Aber ok. Heute morgen war mein Mann auf und es war ruhig. Ein paar Minuten sp?ter (ich war gerade wieder eingeduselt), schreit der Grosse los. Es klang wie aus einem Alptraum aufgeschreckt. Also bin ich aufgesprungen (so schnell das geht, wenn man grad eingeduselt war) und bin auf der Treppe, als ich h?re, dass mein Mann schon da ist.
Ich drehe also wieder um und gehe ins Bett. Und da lieg ich und bin schon missmutig. Warum?
Ich weiss, dass mein Mann meinem Grossen erkl?rt: Es ist noch viel zu fr?h. Du hast nur getr?umt. Bitte geh noch ein bi?chen schlafen.
Und der Grosse wird schlafen gehen, so wie sich auch der Kleine wieder hat hinlegen lassen und (scheinbar) schl?ft. Ich wei? nicht nach welchem Gesetz das funktioniert, aber ich liege im Bett und WEISS, dass sobald ich eindusele und mein Mann zur Arbeit gefahren ist, das Geschrei oben wieder losgeht. Mein Versuch Ruhe herzustellen fehl schlagen wird und ich verstimmt den Tag beginne. (nun, das ist eh gelaufen... )
Also stehe ich auf und mache mir einen Kaffee. Mein Mann ist noch da, deshalb kann ich das in Ruhe tun. Ohne das einer schreit, weil er gerne rumgetragen werden m?chte. Ohne das einer heult, weil er gerne den Knopf der Kaffeemaschine dr?cken will.
Mein Mann fragt, warum ich schon auf sei. Ich sage, weil Du gleich das Haus verl?sst und es keine 5 Minuten dauern wird, bis oben wieder Geschrei ist. Und deshalb bin ich auf, weil ich mir wenigstens in Ruhe einen Kaffee kochen will in der Hoffnung, dass ich noch die 5 Minuten Ruhe habe ihn zu trinken.
Er versteht mich nicht. Er hat nix weiter gesagt. Im allgemeinen findet er mich zu schwarzseherisch (womit er Recht hat). Heute morgen ist er aber selbst m?de und nicht gerade gut drauf, weil er fr?her aufgestanden ist als normal aber nicht so fr?h, dass sich nochmal schlafen gehen gelohnt h?tte.
Er geht und ich nehme meinen Kaffee. Bin noch nicht ganz aus der K?chent?r, da schreit es oben schon.
26.8.05 07:02


Sackgasse

Ich weiss nicht mehr weiter. Offensichtlich bin ich mit der Erziehung zweier Kinder v?llig ?berfordert. Ich wei? nicht mehr, was richtig und was falsch ist.
Ich bin st?ndig gereizt, m?de und genervt. Ich bin deprimiert. Obwohl ich Dinge vorhersehen kann, kann ich sie nicht verhindern.

Die Lekt?re von Elternratgebern bringt mich soweit, dass ich ?ber eine Therapie f?r mich nachdenke. Aber davor schrecke ich zur?ck. Ich hab Angst davor.

Der letzte Ratgeber den ich in den letzten Tagen gelesen hab ist: Die Familienkonferenz von Gordon. Klingt toll, was er da beschreibt. Leider hat es mich auch total verunsichert.

Ich wei? jetzt, das ich so sauer (nein, eher entt?uscht) von meinem Leben mit den Kids bin, weil ich meine Bed?rfnisse hintenan gestellt hab. Ich habe immer entweder von meiner "Macht" Gebrauch gemacht und bestimmt oder allem nachgegeben. Schlimmstenfalls hab ich beides vermischt und mich f?r meine Kinder unberechenbar gemacht.

Und jetzt bin ich in einer Zwickm?hle. Nat?rlich will ich nicht so weiter machen wie bisher. Habe aber (trotz Lekt?re und ich werde die B?cher sicher noch ein paar Mal lesen) nicht das richtige Handwerkszeug.

Wenn ich das alles soweit richtig verstanden habe, muss ich mich ?ndern. Und ich m?chte gerne den sehen, der sich einfach mal eben so umkrempeln kann. vor allem dann, wenn er zwei kleine Kinder hat (die beiden sind ?brigens 3 und 1 Jahr alt), die ihm keine Pause zum denken lassen. Abends dauert es ewig bis sie endlich im Bett sind und schlafen. Dann bin ich selbst soooo m?de...Oft dauert es bis halb zehn oder zehn, bis hier endlich Ruhe herrscht. Dann wartet noch der Haushalt (zumindest ein Teil) und ich bin genervt. Genervt, wenn ich das sp?tabends noch machen muss. Genervt, wenn ich morgens gleich mit Chaos konfrontiert werde.

Ich m?chte das hier alles mal aufschreiben, weil ich meine Gedanken als Gedanken nicht ordnen kann. Meistens hab ich ?ber was gegr?belt, dann passiert hier irgendwas und ich hab den Gedanken verloren.. und ?rgere mich wieder, dass ich mich nie konzentrieren kann.

Auch jetzt bin ich halb abgelenkt. Ich will das aber aufschreiben, weil ich hoffe, dass es was bringt. Nicht nur f?r mich auch f?r den Rest meiner Familie.
26.8.05 06:44


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